1.548 Starter sorgen für einen bunten Lauf

Insgesamt 1.548 Starter sorgten für ein buntes Teilnehmerfeld beim 28.Neandertal-Lauf. Vom Bambinilauf (268 Teilnehmer), über mehrere Schülerläufe (251 Teilnehmer), bis hin zum Walking/Nordic Walking (81 Teilnehmer) waren alle Altersklassen vertreten. Einen regelrechten Anmeldeboom mit fast doppelt so vielen Startern erfuhr in diesem Jahr der Volks- (366 Teilnehmer) und Neandertal-Lauf (582 Teilnehmer). Ausschlaggebend für die große Resonanz war sicherlich die neuartige Chipzeitmessung.

Daniel Laps gewinnt den Volkslauf

Durch die sekundengenaue Zeitnahme der einzelnen Läufer war es möglich, auch beim Fotofinish exakte Zieleinläufe zu dokumentieren. So kamen Jonas Sudowé (Team Essen 99) und Siegfried Krischer (TSV Bayer 04 Leverkusen) mit 17:56 Minuten zeitgleich hinter dem 5.000m-Lauf-Gewinner Daniel Laps vom ASC Düsseldorf (17:10 Minuten) ins Ziel. Viertplatzierte und damit schnellste Frau im Feld war Csilla Fugli mit einer Zeit von 19:16 Minuten. Die Top 10-Läufer blieben auf der 5.000m-Distanz allesamt unter der zwanzig Minuten-Marke.

Nikki Johnstone siegt über 14.065m

Im Drittelmarathon überquerte Nikki Johnstone mit einer Top-Zeit von 48:06 Minuten als Erster die Ziellinie. Der ambitionierte Läufer vom ART Düsseldorf nahm zum ersten Mal am Neandertal-Lauf teil und war hellauf begeistert: „Die Strecke hat mir sehr gut gefallen. Sie ist sehr interessant mit der Steigung, es geht rauf und runter, ist teils crossmäßig, dazu die Natur – ich kann es nur jedem weiterempfehlen. Wenn es zeitlich passt, bin ich im nächsten Jahr wieder dabei“.

Vorjahressieger David Sudowé (Team Essen 99) belegte in der Gesamtwertung mit 51:11 Minuten den dritten Platz hinter Alexander Goßmann vom SFD 75 Düsseldorf (49:57 Minuten). „Bei der starken Konkurrenz mit Nikki Johnstone und Alexander Goßmann war ich selten so zufrieden mit einem dritten Platz. Ich bin auch im nächsten Jahr wieder dabei, so Sudowé“.

Auch hier gab es eine hohe Leistungsdichte zwischen den Top-10-Läufern, die allesamt weniger als 54:00 Minuten für die anspruchsvolle Strecke durch das Neanderland benötigten und damit in der Vergangenheit einen Podiumsplatz sicher gehabt hätten. Schnellste Frau im Feld war Silke Niehues vom Tusem Essen. Sie belegte mit einer Zeit von 59:54 Minuten Platz 25 in der Gesamtwertung.

Und die Läufer vom TSV Hochdahl?

Clemens Rühlemann benötigte 58:41 Minuten für die Distanz über 14.065m und war damit schnellster Läufer des TSV Hochdahl. Eine beeindruckende Leistung zeigte auch unsere Nachwuchsläuferin Lea Heinke. Als U14-Läuferin belegte sie mit einer Zeit von 20:57 Minuten in der Gesamtwertung über 5.000m den 16.Platz.

Nach dem Lauf ist vor dem Lauf

Sowohl Freizeitläufer als auch Musterathleten sollten sich schon jetzt den 18. März 2018 vormerken, wenn es zur 29. Auflage des traditionellen Neandertal-Laufes kommt.

Alle Ergebnislisten der einzelnen Läufe und Urkunden zum Selbstausdrucken sowie weitere Informationen zum Lauf gibt es unter www.neandertallauf.com.

 

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