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Das Spielfeld ist ein Recheck 13,40 m lang und 6,10 m breit
für das Doppelspiel bzw. 5,18 m breit für das Einzelspiel.
Die einzelnen Spielfeld-Teile werden
durch 40mm-breiten Linien getrennt.
Das Wort "Spieler" gilt für alle, die an einem Badmintonspiel
teilnehmen.
Das Doppelspiel wird von je zwei Spielern auf einer Seite bestritten (das Einzelspiel von je einem
Spieler auf einer Seite).
Bei Herrendoppeln bzw. Herreneinzeln nehmen nur männliche Spieler an dem Spiel teil
(beim Damendoppeln bzw. Dameneinzeln nur weibliche Spieler).
Beim gemischten Doppel spielen jeweils ein weiblicher
und ein männlicher Spieler auf jeder
Seite.
Das Netz, - aus feiner dunkelfarbiger Kordel von gleichmäßiger Stärke hergestellt -,
teilt das Spielfeld in 2 gleich großen Spielfeldseiten.
Die Netzmaschen dürfen nicht kleiner als 15 mm
und nicht größer als 20 mm sein. Das Netz ist, gemessen von oben nach unten, 760 mm hoch.
Zu beiden
Enden wird das Netz (meistens) an 2 Pfosten befestigt. Die Netzoberkante hat, gemessen in der Mitte des Spielfeldes
1,524 m und an den Spielfeldseiten 1,55 m über die Spielfläche zu liegen.
Die Pfosten dürfen
nicht innerhalb des Spielfeldes aufgestellt sein. Sie müssen stabil genug sein, so daß das an ihn befestigte
Netz in gespanntem Zustand, - gemessen an dessen Oberkante über das Spielfeldrand -, eine Höhe von 1,55 m
aufweist.
Der Federball kann aus natürlichen oder synthetischen Materialien hergestellt sein. Er wiegt
zwischen 4,74 und 5,50 gramm.
Der Fuß-Durchmesser beträgt 25 bis 28 mm. Die Natur-Federbälle besitzen
16 an Fuß befestigten Feder, deren Länge zwischen 64 und 70 mm variieren.
Der Schläger darf in
der gesamten Länge 680 mm und in der gesamten Breite 230 mm nicht überschreiten.
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In der heute üblichen Form blickt Badminton auf eine hundertjährige
Geschichte zurück. Höhlenzeichnungen belegen aber, daß bereits vor 2000 Jahren Federball in Indien gespielt
wurde. Ähnliche Spiele wurden auch in alten Hochkulturen Asiens und bei den Azteken in Mexico gespielt.
Im Mittelalter
zählte das Spiel mit dem "Volant" zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen des hofischen Adels der Barockzeit.
Die wirtschaftlichen und sozialen Umwälzungen im späten 18. bzw. frühen 19. Jahrhundert bescherten dem
Federballspiel den vorläufigen Tod.
Im Jahre 1872 jedoch, auf dem Landsitz des Herzogs von Beaufort,
- genannt "Badminton House" -, wurde das Spiel neugeboren. Somit wäre auch geklärt, wie diese Sportart zu ihrem
Namen kam.
1893 waren es schließlich auch die Englander, die den ersten Badminton-Verband gründeten.
In Deutschland wurde 1902 der Bad Homburger Badminton-Club ins Leben gerufen.
Der Deutsche Badminton Verband (DBV)
wurde 1953 gegründet.
Seines Siegeszug zur Weltsportart trat Badminton erst nach dem 2. Weltkrieg an. Nachdem
bereits 1934 die International Badminton Federation (IBF) gegründet worden ist, entstand 1947 mit der World Badminton
Federation (WBF) ein zweiter Weltverband, der von den Verbänden der "dritten Welt", die aufgrund der politischen
Hindernisse nicht in die IBF aufgenommen wurden, ins Leben gerufen wurde.
1981 wurden die beiden, - zunächst
revalisierenden -, Verbände unter der Flagge der IBF zusammengeführt. Die EBU (Europaische Badminton Union), unter
der die einzelnen europaischen Landesverbände angeschlossen sind, ist Mitglied der IBF.
Am 23.09.2006 wurde IBF in
BWF (Badminton World Federation) umbenannt.
Die erste Mannschaft-Weltmeisterschaft der Herren, - Thomas Cup genannt -,
wurde 1948 ausgetragen; 1979 wurde der Lizensspieler eingeführt.
Seit 1992 gehört Badminton zu den olympischen
Sportarten.
Zur Zeit werden 3 Mannschaftsweltmeisterschaften ausgetragen :
- Thomas Cup, die Mannschaft-Weltmeisterschaft
der Herren
- Uber Cup, die Mannschaft-Weltmeisterschaft der Damen und
- Sudirman Cup, die Weltmeisterschaft der gemischten
Mannschaften.
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Weitere allgemeine Anmerkungen zu Badminton :
Ein Badmintonspieldfeld ist seitlich durch die Seitenlinien und an dessen Enden
durch die Grundlinien begrenzt.
Man kennt weiterhin die Aufschlag-Linien. Sie befinden sich innerhalb des Spielfeldes
und verlaufen parallel zum Netz. Es gibt vordere und hintere Aufschlaglinien.
Auch die Mittellinien befinden sich
innerhalb des Spielfeldes. Diese halbieren jeweils die beiden Spielfeldseiten in 2 gleich großen Feldhälte.
Sie verlaufen parallel zu den Seitenlinien.
Ein Badmintonspiel besteht aus 2 Gewinnsätzen. Ein Satz besteht
aus mehreren Ballwechseln. Ein Ballwechsel beginnt mit einem Aufschlag und endet, wenn der Ball auf den Boden oder an das
Netz landet oder wenn einer der Spielenden einen Fehler macht.
Der aufschlagende Spieler (Aufschläger genannt)
und der Aufschlag-annehmende Spieler (Rückschlager genannt) müssen beim Aufschlag jeweils mit beiden Füßen
auf "seinem" Aufschlag- bzw. Rückschlag-Feld stehen, - das ist das Spielfeld-Teil -, das durch die beiden Aufschlaglinien,
die Mittellinie und die Seitenlinie begrenzt ist.
Der TSV Hochdahl ist set Mai 1967 Mitglied des Badminton-Landes-Verbandes
Nordrhein-Westfalen (BLV-NRW), dem bereits über 800 Badminton-Vereine angehören (der TSV ist unter der Vereins-Nr. 298
geführt). Der BLV-NRW ist Mitglied des Deutschen Badminton Verbandes
(DBV).
Die höchsten Mannschaftsspielklasse im DBV sind die
Bundesligen (BL). Es gibt eine ERSTE BUNDESLIGA und zwei ZWEITE BUNDESLIGA (2. BL Nord und 2. BL Süd).
Die Staffeln
aller Ligen, - ab der 2. Bundesliga bis hin zur der untersten (Kreisklasse) -, umfassen 8 Mannschaften. Die 1. Bundesliga umfasst 10 Mannschaften.
Die dritt höchste Spielklasse im DBV ist die Regionalliga. Es gibt insgesamt 4 Regionalligen.
Mit Ausnahme der
1. Bundesliga besteht ein Badminton-Mannschaftsspiel im DBV aus 8 "Individualspielen" (2 Herrendoppeln, 1 Damendoppel,
1 gemischtem Doppel, 3 Herreneinzeln und 1 Dameneinzel). Das Mannschaftsspiel der 1. Bundesliga besteht "nur" aus 6
Individualspielen (1 Herrendoppel, 1 Damendoppel, 1 gemischter Doppel, 2 Herreneinzeln und 1 Dameneinzel).
Nationale
(ab Regionalliga aufwärts) und höher eingestufte Badminton-Veranstaltungen werden unter Leitung von Schiedsrichtern
durchgeführt.
In Europa gibt es IBF-, EBU-, nationalen und bestätigten Schiedsrichter.
Die Spiele der 3
höchsten DBV-Spielklassen werden von nationalen oder höher eingestuften Schiedsrichtern geleitet.
"Den Schiedsrichtern
zur Seite" sitzen Linienrichter an den Spielfeldlinien als Spielfeldoffiziellen. Linienrichter haben zu überwachen und
zu entscheiden, ob ein Spielball innerhalb oder außerhalb des Spielfeldes fällt.
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